Da mich die Perspektive hier in Bielefeld nicht wirklich glücklich macht, entschloß ich mich, endlich mal wieder einen Neuanfang zu machen. Welche Stadt von den vielen schönen Großstädten in Deutschland war mir eigentlich erstmal egal, aber die geringen Mietpreise unserer Hauptstadt inklusive der Schwärmerei mancher Menschen hat mich überzeugt. Ich gehe nach Berlin.
Nachdem das für mich feststand und ich meine Überzeugung unter den Menschen in meinem Umfeld verbreitete, bekam ich Feedbacks sehr geteilter Meinungen. Die erste Reaktion war aber immer "Nein! NEIN! Du darfst nicht gehen!" Ich bin ja auch selbst schuld, wenn ich die Leute auch so von mir abhängig mache. Manche blieben dabei, manche wollten es mir auch gar nicht erst glauben, aber andere widerum sagten, wenn irgendwer in der Künstlermetropole gut aufgehoben sei, dann ich und daß ich mich dort sehr wohlfühlen würde. Sie seien auch ein bißchen neidisch.
Tja, was soll ich sagen.
Ich freue mir nen Loch ins Knie, habe gleichzeitig total Schiß, aber in erster Linie bin ich einfach nur total aufgeregt und gespannt wie ein Flitzebogen. Endlich Veränderung! Ich liebe Veränderungen, nicht umsonst muß ich mindestens einmal im Jahr meine Möbel verrücken und ständig meine Haare und meinen Stil verändern. Ich habe viel zulange den gleichen Trott gelebt und war dabei unglücklich, rannte wie Alice im Wunderland dem weißen Kaninchen der Zeit hinterher und fühlte mich wie ein überfahrener Pfannkuchen.
Jetzt habe ich endlich wieder ein Ziel vor Augen, bin meines eigenen Glückes Schmied und muß mich nicht von anderen abhängig machen lassen. Und ich lerne, dem Schicksal zu vertrauen...
Und auf einmal habe ich für die Berlin-Organisation Energien übrig, bei denen ich mich frage, in welchem Teil meines Körpers sie sich versteckt haben. Bestimmt im kleinen Zeh.
Donnerstag, 2. April 2009
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